Unsere Bücher

Verlag Angeli & Engel präsentiert seine erste Edition:

Klaus Waschk: Vor&NachBilder   
Zeichnungen zur Literatur 1971 – 2021
erschienen im Juli 2021 bei Angeli & Engel, Hamburg, Format 24×30, Fadenheftung, Einband Gewebepapier,
87 durchgehend illustrierte Seiten, Illustrierter Vor-/Nachsatz und Coverdesign vom Künstler.
ISBN: 978-3-9815836-4-9, Auflage 200 Ex.
davon 50 Exemplare mit bibliophiler Sonderausstattung:
Nummeriert von 1-50, signiert von Klaus Waschk und Beilage einer
für das Buch geschaffenen Originalgraphik von Klaus Waschk.

Preis für die Standardausstattung: 28 €,
bibliophile Sammlerausstattung: 48 €.
(jeweils zzgl. 5 € für Versand).

Bitte richten Sie Ihre Order an
Rudolf Angeli: Rudolf_Angeli@web.de, Telefon: 040-60566773, Saselbekstraße 113, 22393 Hamburg oder
Peter Engel   :  Peter_Engel@gmx.de ,    Telefon: 040-486897, Jungfrauenthal 26, 20149 Hamburg

oder einfach an: angeliundengel@jocapa

1. Oktober 2021: noch beziehbar: Standardausstattung (ohne Originalgraphik).

Der neue Verlag Angeli & Engel (Hamburg) brachte im Juli 2021 seinen ersten Titel „Vor&NachBilder –Zeichnungen zur Literatur 1971 – 2021“ von Klaus Waschk heraus. Darin lässt der Hamburger Maler sein bisheriges buchkünstlerisches Schaffen aus 50 Jahren Revue passieren, versammelt die wichtigsten Illustrationen daraus noch einmal und publiziert darüber hinaus in Auszügen mehrere bisher unveröffentlichte Projekte. Vor allem aber legt der Künstler Rechenschaft darüber ab, warum und unter welchen Umständen er sich mit den entsprechenden Werken überhaupt beschäftigt hat. So wird diese „Summe seiner Zeichenkunst“ zugleich zu einem Lebensbericht, einer zeichnerisch akzentuierten Autobiographie. Staunenswert die thematische Bandbreite der von Klaus Waschk aufgegriffenen Werke, denen er sich erst als engagierter Leser näherte und die er dann mit seinem eigenen Zeichenstil in eine bildkünstlerische Ebene hob, so dass sie auch für nachempfindende Literaturenthusiasten zu einem Erlebnis für Kopf und Augen zugleich werden. Das reicht von den Fragmenten der Vorsokratiker über die Carmina Burana bis hin zum „Kapital“ des Karl Marx, von der Erzählkunst Vladimir Nabokovs bis zu der von Johannes Bobrowski oder Joseph Roth. Der ersten Gedichtsammlung „Irdisches Vergnügen in g“ seines Övelgönner Nachbarn Peter Rühmkorf hat Waschk ebenso zeichnerische Interpretationen gewidmet wie etwa dem „Wandsbeker Bothen“ des Matthias Claudius. Wer einige bedeutende Werke unserer Literatur und unseres Bildungskanons aus der Perspektive eines Künstlers neu- oder wiederentdecken möchte, der findet in diesem „Bilderbogen“ reichhaltige Anregung dazu und mag durch die vielen, teils auch farbig abgebildeten zeichnerischen „Appetithappen“ dazu verführt werden, zu den von Klaus Wasch illustrierten Originalausgaben zu greifen.

Die Beilage: ‚Krieg‘ – zum ‚Kriegslied‘ von Matthias Claudius’ —

’s ist Krieg! ’s ist Krieg!
O Gottes Engel wehre,
Und rede Du darein!
’s ist leider Krieg – und ich begehre,
Nicht schuld daran zu sein!

Was sollt ich machen, wenn im Schlaf mit Grämen
Und blutig, bleich und blaß,
Die Geister der Erschlagenen zu mir kämen,
Und vor mir weinten, was?

Wenn wackre Männer, die sich Ehre suchten,
Verstümmelt und halb tot
Im Staub sich vor mir wälzten und mir fluchten
In ihrer Todesnot?

Wenn tausend tausend Väter, Mütter, Bräute,
So glücklich vor dem Krieg,
Nun alle elend, alle arme Leute,
Wehklagten über mich?

Wenn Hunger, böse Seuch und ihre Nöten
Freund, Freund und Feind ins Grab
Versammelten und mir zu Ehren krähten
Von einer Leich herab?

Was hülf mir Kron und Land und Gold und Ehre?
Die könnten mich nicht freun!
’s ist leider Krieg – und ich begehre,
Nicht schuld daran zu sein!

(Matthias Claudius, 1778)

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